Willkommen in der Welt der Suchmaschinenoptimierung. Hier sind Klicks und Sichtbarkeit entscheidend. Tauchen Sie ein in unseren Blog, wo geheime Strategien und unbekannte aber effektive 30 SEO Tipps darauf warten, Ihre Online-Präsenz zu revolutionieren. Sind Sie bereit, an die Spitze der Suchergebnisse zu gelangen?
1. Fokussieren Sie sich auf die Nutzerabsichten
Die Nutzerintention beschreibt grundsätzlich die Absicht eines Nutzers, wenn er eine Webseite besucht.
Wenn Sie die Suchintentionen hinter bestimmten Ziel-Keywords kennen, können Sie Ihre Seiten effektiver und effizienter für die organische Suche optimieren. Unter Suchintention versteht man die Absicht, mit der eine Websuche durchgeführt wird.
Der Nutzer gibt eine Suchanfrage ein. Er möchte damit ein bestimmtes Problem lösen. Für Google ist es wichtig, nicht das Keyword, sondern die Intention, also das Problem des Nutzers zu verstehen. So kann Google die passende Lösung anbieten.
Grundsätzlich unterscheidet man im Suchmaschinenmarketing (SEM) folgende Arten von Keywords:
- Brand Keyword – Suche nach einer Marke. z.B. «Nike» oder «Adidas»
- Commercial Keyword – Suche mit einer Kaufabsicht. z.B. «Schuhe kaufen»
- Informational Keyword – Suche nach einer Information «Welche Schuhe sind die Bequemsten»
- Navigational Keyword – Suche nach einer Webseite oder Seite einer Webseite. Z.B. «Nike Blog».
- Transactional Keyword – Suche, die zum Teil auch «kommerziell» und mit einer Aktion verbunden ist. Beispielsweise «Nike Ambassador werden».
Konzentrieren Sie sich bei der Keyword-Recherche auf Suchanfragen mit klarer Nutzerintention, um möglichst hochwertigen Content zu erstellen. Der Inhalt Ihrer Website muss dazu beitragen, die Suchintention zu erfüllen, sonst wird sie nie wirklich nicht ranken.
Die Intention der Suchanfrage «Schuhe kaufen» wird von Google eindeutig als kommerziell bewertet. Erkennbar an den Online-Shops, wie Zalando auf den Top-Positionen von 1-3.
2. Sofort mit dem Aufbau von Expertise, Authority und Trustworthiness (E-A-T) beginnen
Das Akronym E-A-T steht für die drei Bewertungsfaktoren in den sogenannten Search Quality Evaluator Guidelines von Google: Expertise, Authority und Trustworthiness. Diese drei Faktoren spielen bei der Bewertung von Seiteninhalten eine zentrale Rolle. Erstellen Sie daher Inhalte und Seiten, die Ihre Expertise oder Ihre besondere Positionierung dokumentieren. Zeigen Sie, dass Sie ein Experte auf Ihrem Gebiet sind.
Mit Expertise – Authority – Trust, also Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit, benennt Google also drei zentrale Elemente für die Bewertung von Websites durch Quality Rater. Die Quality Rater bewerten die Qualität der Suchergebnisse manuell, indem sie die gelisteten Top-Ergebnisse untersuchen. Grundlage für die Bewertung der Quality Rater ist ein von Google erstelltes Handbuch – die Google Quality Rater Guidelines, die Sie hier in der jeweils aktuellen Version herunterladen können.
Fachwissen
Der Faktor Expertise zielt auf das Fachwissen, genauer gesagt auf die umfangreiche Erfahrung des Autors in einem bestimmten Bereich ab. Ist der Autor der Seiteninhalte ein Experte oder Spezialist auf dem jeweiligen Gebiet? Schreibt beispielsweise ein Arzt einen Artikel über eine bestimmte Krankheit und deren Behandlung auf seiner Seite, wird dieser von Google sicherlich mit einer höheren Expertise bewertet als ein Journalist, der ein oder zwei Tage recherchiert hat.
Autorität
Bei der Bewertung der Qualität einer Seite spielt nicht nur der berufliche Status oder die Expertise eine Rolle, sondern auch der Verweis auf qualitativ hochwertige Quellen. Generell gilt, dass ein Text, der qualitativ hochwertig geschrieben ist und zeigt, dass der Autor ein sogenannter Thought Leader in seinem Bereich ist, von Google geschätzt wird. Ist Ihr Name bereits bekannt? Wird Ihre Expertise aktiv gesucht? Dies zeigt Google, dass Sie eine gewisse Autorität auf Ihrem Gebiet haben und dass Ihre Inhalte auch von anderen gelesen werden.
Vertrauen
Der dritte und letzte Faktor „Trustworthiness», zu Deutsch Vertrauenswürdigkeit, rundet das Bewertungsmodell von Google ab. Hier sollte sich jeder Webmaster die Frage stellen: Wie glaubwürdig und vertrauenswürdig sind meine Inhalte? Dabei geht es Google vor allem um die grundsätzliche Sicherheit der Seite. Das Vertrauen in eine Seite wird durch die allgemeine Reputation der Marke gestärkt. Hier spielen positive Bewertungen und hochwertige Backlinks eine wichtige Rolle. Aber auch Faktoren wie eine SSL-Verschlüsselung, ein interner Kundenservice oder Datenschutzrichtlinien sind wichtige Aspekte, die sowohl Google als auch dem Nutzer die Seriosität der Website vermitteln. Hochwertiger und einzigartiger, neuer und zuverlässiger Content ist entscheidend für eine gute Platzierung bei Google SEO.
3. Content benutzerfreundlich gestalten.
Bei der SEO-Optimierung steht immer der Nutzer im Mittelpunkt. Die meisten Updates von Google beziehen sich auf benutzerfreundliche Inhalte.
Im Jahr 2020 hat Google seine Core Web Vitals eingeführt, eine Reihe von Metriken, die darauf abzielen, die User Experience (UX) zu messen und zu verbessern. Diese Metriken decken drei Hauptbereiche ab: Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS).
Was sind Core Web Vitals?
Mit den Core Web Vitals stellt Google einheitliche Qualitätssignale zur Verfügung, die die Nutzererfahrung einer Website messen sollen. Mit anderen Worten: Seitenbetreiber können anhand der Metriken die User Experience einer Webseite einordnen und bewerten. Im Kern geht es dabei um den Ladevorgang einer Seite, die Interaktivität auf einer Seite und die visuelle Stabilität einer Seite. Google hat diese Kennzahlen als Core Web Vitals definiert:
- Largest Contentful Paint (LCP): Diese Kennzahl misst die Dauer des Ladevorgangs, bis der Hauptinhalt einer Webseite geladen ist. Als Zielwert gibt Google 2,5 Sekunden oder schneller an.
- First Input Delay (FID): FID beschreibt die Zeitspanne zwischen der ersten Interaktion eines Nutzers mit einer Seite (z.B. Klick auf einen Button oder Link) und dem Zeitpunkt, an dem der Browser eine Reaktion auf diese Interaktion zeigt.
- Cumulative Layout Shift (CLS): Die Kennzahl CLS misst, wie stabil das Layout einer Webseite ist und ob sich einzelne Layout-Elemente während der Nutzung verschieben. Als Idealwert gibt Google einen Wert von 0,1 oder weniger an.
Google plant, die Metriken, aus denen sich die Core Web Vitals zusammensetzen, in Zukunft zu erweitern und zu ergänzen. Es lohnt sich also, bei den Core Web Vitals auf dem Laufenden zu bleiben. Erfahren Sie mehr über das Verhalten Ihrer Nutzer auf Ihrer Website. Dies ist wichtiger als die technische Optimierung.
Usability
Sie setzt sich aus diversen Elementen zusammen, die in ihrer Gesamtheit eine überzeugende Website ausmachen und für eine optimale User Experience sorgen. Auf den Punkt gebracht heißt das: Der Website-Besucher gelangt schnell und problemlos an sein gewünschtes Ziel. Er findet auf der Website, was er sucht. Usability schafft aber auch Vertrauen. Und Vertrauen ist ein wichtiges Gut für den Geschäftserfolg im Internet. Fühlt sich ein Nutzer auf Ihrer Seite gut aufgehoben, ist er auch eher bereit zu handeln – also im Shop zu bestellen, das Kontaktformular auszufüllen oder anzurufen.
4. Kundenbewertungen nutzen
Menschen sind beeinflussbare Wesen und lassen sich gerne von den Meinungen und Verhaltensweisen anderer leiten, insbesondere bei Entscheidungen. Auch im Internet ist dieser Trend zu beobachten. Daher gewinnen Kundenbewertungen zunehmend an Bedeutung und können Ihrem Unternehmen helfen, Werbekosten zu sparen und neue Kunden zu gewinnen. Nutzen Sie daher Ihre bisherigen oder aktuellen Kunden als Markenbotschafter:innen. Kundenbewertungen sind nützlich, um Ihren Online-Shop oder Ihr Unternehmen bekannter zu machen. Die gelben Sterne in den Suchergebnissen sind auffällig und erhöhen die Sichtbarkeit Ihrer Website. Kundenbewertungen sind eine kostenlose Möglichkeit, um regelmäßig Inhalte zu erstellen und höher im Suchmaschinen-Ranking zu erscheinen.
Sie sind für jedes Unternehmen wertvoll. Allerdings geben nur wenige Kunden freiwillig Feedback. Oft muss man darum bitten – und hier liegt die Challenge. Viele Kunden fühlen sich gestört, wenn man sie um eine Bewertung bittet, und lehnen es ab oder ignorieren es vollständig. Daher ist es wichtig, kluge und gezielte Aufforderungen zur Bewertung zu planen und zu nutzen – beispielsweise in interaktiven Elementen, (Gewinn-) Spielen. Online oder offline spielt dabei keine Rolle. Eine Bewertungsbitte sollte stets freundlich, unaufdringlich und professionell formuliert sein. Die Erfolgsquote ist besonders hoch, wenn die Abgabe der Bewertung möglichst einfach gestaltet wird.
Es ist am besten, Kunden nach dem Kauf oder der Nutzung des Produkts oder der Dienstleistung um eine Bewertung bei Google, Facebook & Co. zu bitten. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Meinung mit positiven Gefühlen teilen.
5. SEOs frühzeitig einbeziehen
Zur Einsparung von Zeit, Ressourcen und Stress ist es sinnvoll, die Suchmaschinenoptimierung von Anfang an mit einzuplanen. Dadurch legen Sie einen soliden Grundstein für Ihre Online-Präsenz, erstellen ansprechenden Inhalt für Ihr Zielpublikum und sind auf den Wettbewerb vorbereitet.
Es empfiehlt sich, einen erfahrenen Google-SEO-Experten frühzeitig an Bord zu holen, falls Sie Ihre Webseite neu gestalten möchten. Wenn Sie bei der Erstellung Ihrer Webseite von Anfang an an Suchmaschinenoptimierung denken, haben Sie später weniger Probleme.
Eine Website ist wie ein Haus, das ein Fundament braucht.
Wenn das Fundament stark ist, wird das Haus stabil und zuverlässig sein. Das gilt auch für Ihre Website und SEO. Wenn Sie SEO von Anfang an berücksichtigen, bauen Sie ein solides Fundament für Ihre Online-Präsenz, so dass Sie im Laufe der Zeit besser gefunden werden und kontinuierlich wachsen können.
Das spart Zeit und Ressourcen.
Wenn Sie von Anfang an SEO berücksichtigen, sparen Sie sich später viel Zeit und Mühe dabei, um Ihre Website später zu optimieren. Stellen Sie sich vor, wie ärgerlich es wäre, wenn Sie Ihre Website komplett überarbeiten müssten, nur weil Sie die SEO-Aspekte nicht von Anfang an berücksichtigt haben. Das klingt ziemlich stressig, oder? Indem Sie SEO von Anfang an planen, stellen Sie sicher, dass Ihre Website von Anfang an für Suchmaschinen zugänglich ist.
Ein SEO-freundlicher Inhalt ist auch benutzerfreundlich.
Wussten Sie, dass einfacher Content für Ihre Besucher sehr ansprechend ist? Wenn Sie gleich zu Beginn darauf achten, stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte für Suchmaschinen und Besucher attraktiv sind. Klare Texte, gut strukturierte Überschriften und hilfreiche Informationen helfen Ihren Besuchern, das zu finden, was sie suchen. Ist das nicht toll?
Ihre Mitbewerber stehen nicht still.
In unserer schnellen digitalen Welt ist es wichtig, immer vorne mit dabei zu sein. Es könnte sein, dass Ihre Konkurrenten bereits SEO-Strategien anwenden, damit sie in Suchmaschinenergebnissen besser gefunden werden. Wenn Sie SEO von Anfang an berücksichtigen, stellen Sie sicher, dass Sie mit Ihren Konkurrenten mithalten können und einen guten Platz in Suchmaschinen wie Google & Co. erhalten.
6. Nichts anderes versprechen und die Erwartungen der Kunden erfüllen
Wenn man Webbesucher mit interessanten Vorschautexten und Angeboten auf die eigene Website lockt, dann aber etwas anderes bietet oder die zuvor geweckten Erwartungen nicht erfüllt, wirkt sich das negativ auf eine gute Platzierung in Suchmaschinen aus. Ja, richtig gehört… Denn enttäuschte Nutzer werden schnell zurück zu den Suchergebnissen klicken und damit Google signalisieren, dass die Website nicht relevant ist. Stellen Sie also jederzeit sicher, dass das Produkt resp. die Dienstleitung oder der Teaser so ist, dass es den Erwartungen der Besucher gerecht wird und nicht in die Irre führt.
Wenn Sie ihr Versprechen als Firma und auf Ihrer Website halten, bauen Sie langfristig Vertrauen und Autorität auf. Präsentieren Sie sich authentisch und stimmen Sie alles auf Ihre Firmenwerte ab. Auf diese Weise bleibt Ihr Unternehmen auf Ihrer Website und auf allen anderen Internetplattformen wiedererkennbar und wird als vertrauenswürdiges und zuverlässiges Unternehmen wahrgenommen.
7. Konzentrieren Sie sich auf Themen, nicht auf Keywords.
Google ist nicht blöd. Sie versteht Zusammenhänge. Die semantische Suche basiert auf dieser Erkenntnis. Um sicherzustellen, dass Ihre Inhalte von Google richtig verstanden werden, sollten Sie sich an einige Regeln halten. Google hat ein System namens „Hummingbird“ eingeführt, das Wörter in Kontexten verstehen kann. Auf diese Weise können Suchanfragen noch besser beantwortet werden. Bisher haben sich Suchmaschinen wie Google & Co. vor allem auf einzelne Wörter sog. Keywords und deren genaue Bedeutung konzentriert. Mit dem neuen Hummingbird-Algorithmus können Suchmaschinen seit Neustem jedoch die Relevanz von Begriffen in ganzen Sätzen verstehen und so die Suchergebnisse optimieren.
Merksatz: Setzen Sie auf thematische Zusammenhänge statt auf einzelne Keywords. Durch die Nutzung mehrerer Suchbegriffe in Ihren Inhalten können Sie für eine Vielzahl potenzieller Kunden in den Suchergebnissen erscheinen. Google versteht Dinge und Konzepte und deren Zusammenhänge. Dieses Wissen ist für Webseitenbetreiber wichtig, da es die Keyword-Recherche und Suchmaschinenoptimierung direkt beeinflusst. Früher wurden Keywords immer genau passend verwendet, was mit dem neuen Verständnis von Google nicht mehr sinnvoll ist. Stattdessen sollte man sich auf thematische Keywords konzentrieren und versuchen, die Inhalte umfassend abzudecken. Auch Wortgruppen und Synonyme können dabei hilfreich sein, um für mehrere Suchbegriffe sichtbar zu sein.
Das Thema wird neu von Suchmaschinen wie Google aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Fragen zum Thema werden gestellt und verständlich gemacht beantwortet. Es wird das große Ganze erklärt, aber es werden auch die kleinen Details in Betracht gezogen.
Die Suche nach passenden und gestrebten Focus Keywords ist weiterhin wichtig, aber allein damit ist es nicht mehr getan. Google & Co nutzen jetzt künstliche Intelligenz, um semantische Zusammenhänge in Texten und Websites zu erkennen und somit die Suchintention des Nutzers zu ermitteln. Deswegen ist es nun nicht mehr erforderlich, für jedes Suchbegriff sog. Keyword eine eigene Seite zu erstellen, um gut bei Google zu ranken. Stattdessen können Sie auf Ihrer Website einfach sinnverwandte Begriffe und Synonyme benutzen, um eher in Suchergebnissen darunter aufzutauchen. Zusätzlich können Sie strukturierte Daten (H1-H6 Überschriften, Textabschnitten etc.) verwenden, um das SEO Ihrer Website für zu optimieren. Das spart Webmaster viel Zeit und Aufwand und sie müssen nicht mehr so viele Unterseiten erstellen.
Wenn Sie aktives SEO für Ihre Website machen, denken Sie also in Themen, nicht nur in Keywords, um Inhalte besser auf die Interessen Ihres Webbesucher abzustimmen. Wichtig ist, dass Sie die Suchintention des Nutzers mit Ihres Unternehmenszielen übereinstimmen.
8. Verwenden Sie aussagekräftige CTAs
Diese sind ein wichtiger Teil jeder erfolgreichen SEO-Strategie, da sie Nutzer dazu anregen, Ihre Website und Inhalte kennenzulernen und «richtig» zu handeln. Dies kann sich positiv auf Ihr Ranking auswirken.
Call-to-Actions (CTAs) sind ein wichtiges Instrument, um Nutzer zu einer Handlung zu bewegen, sei es zum Kauf, Download oder Aufruf. Es ist wichtig, die Aufforderung genau auf die Intention des Nutzers abzustimmen.
Soll er oder sie nun etwas bestellen?
Dann muss der Button „Jetzt bestellen“ deutlich erkennbar sein.
Soll er sich für den Newsletter anmelden?
Er sollte wissen, warum er dies tun sollte und welche Vorteile damit einhergehen, bspw. mit «Bleiben Sie ständig über attraktive Angebote informiert»
Ein Call-to-Action kann ein Button, ein Bild, ein Text oder sogar eine ganze Landingpage sein. Das Wichtigste ist, den Nutzer auf dem Weg zum Ziel, sei es auf Ihrer Website oder Ihres Onlineshops, angenehm und schnell zu führen.
Der erste Schritt zur wirksamen Handlungsaufforderung ist es, zu entscheiden, welche Aktionen Sie von Ihren Kunden erwarten. Sollen sie kaufen oder sich nur anmelden? Sobald Sie das wissen, können Sie die Handlungsaufforderung anpassen.
Eine gute Handlungsaufforderung ist einfach und deutlich. Der Kunde soll sofort erkennen und verstehen, was er tun kann. Die Art und Weise, wie Sie Ihre Kunden zur Handlung auffordern, ist wichtig. Verfassen Sie die Handlungsanweisungen in einer einladenden, aussagekräftigen und überzeugenden Sprache und vermeiden Sie es, den Kunden zu bedrängen. Erklären Sie ihm stattdessen, warum er Ihrer Aufforderung folgen sollte.
Hier finden Sie einige Beispiele für gute Call-to-Actions (CTAs):
- «Jetzt anfragen»
- «Jetzt downloaden»
- «Jetzt mit einem Experten chatten»
- «Jetzt ein Beratungsgespräch vereinbaren»
Testen Sie den CTA fortlaufend
Sobald Sie Ihren Call to Action erstellt haben, sollten Sie ihn unbedingt testen. Welcher Call to Action am besten funktioniert und welcher Schreibstil am effektivsten ist, können Sie durch A/B-Tests herausfinden. Ein gutes Beispiel liefert das Fitness Clever Fit, welches gleich mit einem eindrücklichen Hero-Element und mit einem starken CTA «Aktion sichern» Ihre Interessenten dazu motiviert ein Fitnessabonnement abzuschliessen.
9. Wählen Sie eine kurze Domain
Wenn Sie eine lange URL wählen, gibt es zwei Probleme.
- Ist es schwer für Benutzer, sich daran zu erinnern
- Sieht ein langer Domainname unprofessionell und nicht zuverlässig aus.
Andererseits wirkt ein kurzer Domainname professioneller und unterstützt die Wiedererkennung Ihrer Marke. Hier sei vermerkt, dass Focus Keywords im URL dazu verhelfen können, besser unter einem bestimmten Keyword zu performen – bspw. «Rechtskanzlei-zug.ch». Dennoch sollte man aus sich des Brand Managements berücksichtigen, dass diese Bezeichnung das Gegenteil bezeugt von einem starken Markenaufbau und ggf. markenrechtliche Folge haben mitsichtragen könnte.
Kurze Domains (am besten mit bspw. mit «www.XY-law» oder «.legal») erleichtern auch das Auffinden Ihrer Website durch Suchmaschinen. Wählen Sie daher einen Domainnamen, der kurz und einfach zu merken ist.
Verwenden Sie einen kurzen Domainnamen von bis zu 16 Zeichen, um Ihre Marke besser zu bewerben. Dadurch wird Ihr direkter Webtraffic erhöht und Ihre Marke bleibt im Gedächtnis der Menschen deutlich besser haften. Kurze URLs sind leichter zu merken und tragen zur Verbesserung der Markenbekanntheit bei.
10. Verwenden Sie eine Longtail-Strategie.
Es ist besser, für ein Keyword mit weniger Suchanfragen auf Seite 1 zu ranken, als für ein Keyword mit vielen Suchanfragen auf Seite 2. Auch wenn das Suchvolumen für das kleinere Keyword nicht sehr hoch ist und Sie mit diesem Keyword weit oben ranken, werden dadurch mehr Nutzer Ihre Website finden.
Ein Keyword mit vielen Suchanfragen, für das Sie nur auf Seite 2 ranken, bringt Ihnen nicht viel Traffic. Die Longtail-Strategie in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedeutet, dass man eine Webseite oder einen Inhalt so optimiert, dass man bei spezifischeren Suchbegriffen in den Suchergebnissen besser gefunden wird. Diese Strategie funktioniert, weil diese Suchanfragen meist seltener sind und somit weniger Konkurrenz besteht, was es einfacher macht, höher in den Suchergebnissen zu landen.
Durch die Nutzung der Longtail-Strategie können Sie auf Ihrer Webseite Besucher erreichen, die spezifischere Interessen haben und daher eher dazu bereit sind, eine Aktion durchzuführen, wie beispielsweise einen Kauf zu tätigen oder ein Kontaktformular auszufüllen. Dies führt zu einer höheren Conversion-Rate.
Hier sind einige Schritte, um die Long Tail Strategie für die Suchmaschinenoptimierung effektiv umzusetzen:
Keyword-Recherche: Untersuche, welche spezifischen und relevanten Keywords für dein Geschäft oder deine Branche relevant sind. Du kannst dafür Keyword-Tools wie Google Keyword Planner, Ubersuggest oder Ahrefs verwenden.
Inhaltserstellung: Erstelle nützliche, informative und relevante Inhalte, die sich auf diese Longtail-Keywords beziehen. Achten Sie darauf, dass der Inhalt gut strukturiert ist und die Benutzererfahrung auf der Seite optimiert ist.
On-Page-Optimierung: Optimieren Sie die Meta-Tags (Titel, Beschreibung), Überschriften (H1-H6 Überschriftenzeile) und die URL-Struktur (URL/Themenbereich/Einzelbeitrag) Ihrer Seite, um die Longtail-Keywords einzubinden. Verwenden Sie die Keywords auf natürliche Art und Weise im Text und wiederholen Sie die Keywords nicht zu oft.
Verlinkung: Fügen Sie auf Ihrer Website Links zu relevanten Seiten ein, um die Benutzererfahrung zu verbessern und Suchmaschinen zu helfen, den Zusammenhang zwischen den Seiten zu erkennen. Vermeiden Sie langweilige Keywords und konzentrieren Sie sich auf tiefgründige Suchbegriffe.
Off-Page-Optimierung: Erhöhen Sie die Autorität Ihrer Website durch den Aufbau von hochwertigen Backlinks von externen Quellen. Dies kann durch verschiedene Methoden erreicht werden, wie zum Beispiel Gastbeiträge, Content-Marketing oder Influencer-Partnerschaften.
Reporting und fortlaufende Analyse: Um den Erfolg Ihrer Longtail-Keywords zu überwachen, sollten Sie regelmäßig die Leistung überprüfen und gegebenenfalls Ihre Strategie anpassen. Nutzen Sie dazu Tools wie Google Analytics oder die Google Search Console zum Sammeln und Analysieren von Daten.
11. Vermeiden Sie Inhalte mit wenig Wörter und Mehrwert oder überarbeiten Sie Ihre Texte.
Texte, die dem Nutzer wenig oder keinen Mehrwert bieten, beeinträchtigen die Qualität Ihrer Website. Vermeiden Sie unnötige Informationen, die dem Nutzer keinen Mehrwert bieten, um die Qualität Ihrer Website zu erhalten. Ausführliche Informationen können zwar zu besseren Suchergebnissen führen, aber ein langer Text allein ist kein Garant für den Erfolg.
Wichtig ist, dass alle wertvollen Informationen verständlich präsentiert werden, ohne offene Fragen zu hinterlassen.
Der Begriff „Thin Content“ bezieht sich auf digitale Inhalte, die keinen Nutzen haben. Er wurde erstmals 2012 mit der Veröffentlichung der Google Quality Rater Guidelines eingeführt. Seitdem beschreibt er URLs von minderwertigen Websites, die von Google abgewertet werden.
Hier sind einige Beispiele für Seiten mit geringem oder gar keinem Mehrwert:
- Automatisch generierte Inhalte durch die KI, wie ChatGPT oder Bard
- Affiliate- oder Partnerseiten von schlechter Qualität.
Inhalte aus anderen Quellen, wie kopierte Inhalte oder Gastbeiträge von schlechter Qualität auf Blogs, sind nicht akzeptabel und werden strikt bestraft. Selbst die Verwendung von Brückenseiten wird nicht toleriert. Die Originalität und der Nutzen aus dem Text stehen hierbei immer im Vordergrund.
12. Ihre Texte sollten leicht verständlich und lesbar sein
Eine wichtige Regel für eine erfolgreiche SEO-Strategie ist die leichte Verständlichkeit und Lesbarkeit Ihrer Texte.
Wenn Sie Texte für Ihre Website verfassen, sollten sie einfach strukturiert und leicht verständlich sein, sprich so, dass ein Laie den Inhalt versteht. Eine hohe Verständlichkeit sorgt dafür, dass Ihre Webbesucher Ihre Texte einfach lesen und verstehen kann und sich nicht durch komplizierte Sätze oder schwierige Wörter kämpfen muss.
Die Lesbarkeit Ihrer Texte hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es ist wichtig, kurze und klare Sätze zu verwenden und Strukturelemente wie Absätze, Überschriften und Bullet Points geschickt zu nutzen.
Eine gute Lesbarkeit verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch die SEO Performance Ihrer Website. Wenn Texte schwer zu lesen oder kompliziert geschrieben sind, kann dies die User Experience beeinträchtigen und Ihre Website eine hohe Absprungrate und einen tiefen durchschnittliche Sitzungsdauer aufzeigt.
13. Duplikate (doppelte Inhalte) verhindern oder beseitigen.
Der Begriff „Duplicate Content“ bedeutet, dass derselbe Inhalt oder sehr ähnliche Inhalte unter verschiedenen URL-Adressen vorhanden sind.
Duplikate können zu Problemen führen, da Suchmaschinen wie Google betroffene Inhalte nicht als einzigartig betrachten. Einzigartiger und wertvoller Inhalt ist ein wichtiger Faktor zur Beurteilung der Qualität einer Webseite durch Google.
Unternehmen Websites können negative Folgen erleiden, falls dieser nicht gegeben ist. Auch können doppelte Inhalte zu Knacknüssen führen, da Google bei mehreren Seiten mit gleichem Inhalt nicht unterscheiden kann, welche Seite relevanter für die Suchergebnisse ist. Dies kann dazu führen, dass die Bedeutung auf den einzelnen Seiten aufgeteilt wird oder Google die falsche Seite für den Seitenbetreiber in den Suchergebnissen auflistet, sog. «Kannibalisierung» zwischen zwei Seiten.
Duplikate können sich somit definitiv negativ auf die SEO Performance auswirken und die Sichtbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinen stark senken. Hier sind einige Tipps, wie Sie doppelte Inhalte auf Ihrer Website erkennen und korrigieren können:
Inhalte auf Ihrer Webseite optimieren: Um doppelte Inhalte zu vermeiden, ist es am besten, von Anfang an eine klare Content-Strategie zu entwickeln. Um doppelte Inhalte zu vermeiden, ist es am besten, von Anfang an eine klare Content-Strategie zu entwickeln. Nutzen Sie Crawling-Tools, um Ihre Seite zu scannen und Fehler zu beheben. Erstellen Sie einzigartige und wertvolle Inhalte, die für Ihre Zielgruppe interessant sind, und vermeiden Sie die Wiederverwendung von Texten oder das Kopieren von Inhalten von anderen Webseiten.
Google Search berücksichtigen: Bitte melden Sie sich in der Google Search Console an und überprüfen Sie, ob Google doppelten Inhalt auf Ihrer Website erkannt hat. Dies hilft bei der Identifizierung potenzieller Probleme.
Verwenden Sie Tools wie Screaming Frog oder das SEO Audit von SEMrush, um doppelte Inhalte auf Ihrer Website zu finden. Diese Tools erkennen automatisch doppelte Inhalte und helfen Ihnen, betroffene Seiten zu identifizieren.
Verwenden Sie Canonical-Tags: Wenn mehrere Seiten mit ähnlichem oder identischem Inhalt existieren, um Suchmaschinen anzuzeigen, welche Seite bevorzugt werden soll. Das Canonical-Tag gibt Suchmaschinen an, welche Version der Seite als Original gilt, um Probleme mit doppeltem Inhalt zu vermeiden.
Nutzen Sie 301 Weiterleitungen: Bei doppelten Seiten aufgrund von Umstrukturierungen oder ähnlichen Gründen sollten Sie 301-Weiterleitungen verwenden, um Nutzer und Suchmaschinen zur richtigen Seite zu führen.
Parameter in URLs sollten kontrolliert werden: Stellen Sie sicher, dass verschiedene Adresszusätze nicht denselben Inhalt haben. Falls nötig, nutzen Sie die Google Search Console, um Google mitzuteilen, wie Adresszusätze behandelt werden sollen.
Überprüfen Sie Ihre Inhalte regelmässig, um doppelte Inhalte auf Ihrer Webseite zu erkennen und zu entfernen: Nur so bleibt Ihre Webseite stets optimiert und relevant für Suchmaschinen.
Durch das Entfernen von Duplikaten können Sie Ihre Suchmaschinenoptimierung verbessern und sicherstellen, dass Ihre Website in den Suchergebnissen besser gefunden wird. Eine saubere und gut organisierte Seite trägt auch dazu bei, die Nutzererfahrung zu verbessern und die Besucher zu binden.
14. Inhalte stets aktualisieren
Alte Inhalte sind oft wertvoll. Eine kleine Korrektur und Anpassung macht sie aktuell und attraktiv.
Überarbeiten Sie Ihren Blog-Artikel oder Ihre Website, wenn Sie Änderungen in Bezug auf ein Produkt, einen Service oder die Branche vornehmen. Halten Sie Ihre Inhalte auf dem aktuellen Stand, besonders bei hohen Suchvolumen und starker Konkurrenz in den Suchmaschinen. Aktualität ist unerlässlich, um Ihre Position auf Google aufrechtzuhalten. Auch bei speziellen Themen ist es wichtig, immer wieder zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, was Sie veröffentlichen. Denn Suchmaschinen ,wie Google, Bing & Co bevorzugen stets neue und relevante Inhalte.
Zu Beginn sollte man überlegen, ob es sinnvoll ist, den Inhalt zu überarbeiten. Wenn ein Artikel gut läuft und immer noch Leser anzieht, kann sich die Arbeit lohnen. Google bewertet regelmäßig aktualisierte Inhalte und vergibt dafür zusätzliche Suchmaschinenergebnisse. Diesen Prozess nennt man „Google Freshness“. Aktualisierte Inhalte beeinflussen den Traffic positiv. Mit höheren Rankings können Sie mehr Nutzer anziehen und dadurch mehr Abschlüsse erzielen. Wenn ein Beitrag älter wird, stuft Google ihn als veraltet ein. Deshalb sollten Sie alle 6 Monate den Inhalt überprüfen und verbessern oder ergänzen.
15. FAQ-Seiten erstellen
FAQs sind eine gute Möglichkeit, Inhalte für Ihr Unternehmen zu erstellen. Finden Sie heraus, welche Fragen am häufigsten mit Ihren Schlüsselwörtern in Verbindung gebracht werden. Beantworten Sie diese mit Ihren Inhalten und verwenden Sie passende Keywords, um Ihr Unternehmen bekannter zu machen. Das kommt den Lesern und den Suchergebnissen zugute.
1. Warum sind FAQs wichtig, um in Suchmaschinen zu ranken?
FAQs sind wichtig für das Ranking in Suchmaschinen. Sie bieten Inhalte, nach denen Nutzerinnen und Nutzer häufig suchen. Durch die Beantwortung von Fragen in FAQs können Sie Longtail-Keywords verwenden, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Website zu lenken.
2. Wie nutze ich FAQs, um mein Ranking in Suchmaschinen zu verbessern?
Um zu sehen, welche Fragen mit Ihren Keywords verbunden sind, verwenden Sie ein W-Frage-Tool wie Google Ads Keyword Planner oder Answer the Public. Beantworten Sie diese dann mit Ihren Inhalten. Achten Sie darauf, den Inhalt so zu organisieren und zu strukturieren, dass er für Leser und Suchmaschinen leicht verständlich ist.
3. Verwenden Sie strukturierte Daten, um Ihre FAQS zu markieren.
Um Suchmaschinen detailliertere Informationen über Ihre Website und deren Inhalte zu liefern, sind strukturierte Daten ein effektives Mittel. Eine Möglichkeit, strukturierte Daten zu nutzen, besteht darin, Ihre FAQs zu kennzeichnen, um sie in Suchergebnissen hervorzuheben.
16. Inhalte wiederverwenden
Inhalte, die Sie einmal verfasst haben, können auf vielfältige Weise wiederverwendet werden. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, ob Ihr Content in einem Video, einem E-Book oder in Form eines Podcasts hilfreich sein könnte. Frische und aktuelle Inhalte werden von Suchmaschinen wie Google bevorzugt. Daher kann die häufige Pflege Ihres Contents dazu beitragen, Ihr Ranking in den Suchmaschinen zu erhöhen. Stellen Sie sicher, dass veraltete Informationen entfernt, neue Informationen hinzugefügt und relevante Schlüsselwörter eingefügt werden. Denken Sie auch daran, interne Links zu Ihren aktualisierten Inhalten zu erstellen. Allenfalls eignet sich auch ein umfangreicher Blogbeitrag aus verschiedenen und veralteten Inhalten zu erfassen und eine Zusammenfassung zu verfassen. Gegebenenfalls eignet sich auch die sog. Content-Syndication, wo ihre Inhalte auf anderen Dritt-Anbieter-Websites oder von Ihren Partnern zu Marketingzwecken veröffentlicht werden. So könnten Sie zumindest mehr Personen erreichen sowie Ihre Bekanntheit steigern. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass die Drittanbieter oder Partner Websites mit dem Tag rel=canonical auf Ihren Blogartikel verweisen.
17. Nutzen Sie die Google Search Console
Verwenden Sie die Search Console, um die tatsächliche Suchanfrage zu beobachten und Ihre Inhalte besser suchmaschinen- und nutzerorientiert abzustimmen.
Die Search Console ist ein kostenfreier Service von Google. Sie müssen sich vorab mit Ihrem Unternehmens-E-Mail registrieren, damit sie dieses Tool für Website-Analysen nutzen können.
Dieses Tool von Google verleiht Ihnen ein tiefgehenden Einblick, wie Ihre Website von Google indexiert und aufgenommen wird. Dies räumt Ihnen die grossartige Möglichkeit das SEO Ihrer Website dementsprechend auszurichten und Seiten mit NoIndex zu identifizieren und verifizieren.
18. Einzigartige Produktbeschreibungen verfassen
Dies gilt insbesondere, wenn Sie selbst einen Online-Shop betreiben.
Es wird erwartet, dass E-Commerce-Unternehmen relevante Informationen über das Herkunftsland, die Passform und die Grösse des Produkts zur Verfügung stellen. Bieten Sie ausführliche Informationen über Ihr Angebot, unabhängig davon, ob es sich um ein physisches oder digitales Produkt handelt. Vermeiden Sie billige Kopien des Herstellers, da dies zu direktem Wettbewerb mit der Herstellerseite führt, die in der Regel als Domain und Website viel dominanter und vertrauenswürdiger identifiziert wird. Beschreiben Sie das Produkt auf einzigartige und tiefgründige Weise, so dass es Ihren Kunden auch einen Mehrwert bietet. Hier ist es besonders wichtig, dass Ihr Produkt oder Angebot vollständig und so detailliert wie möglich beschrieben wird. Beschreiben Sie die Eigenschaften und Vorteile bei der Nutzung oder beim Kauf. Vermeiden Sie dabei Aufzählungen und beschreiben Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in ganzen Sätzen. Heben Sie den Kundennutzen klar und deutlich hervor. Konzentrieren Sie sich auf den Kundennutzen und beschreiben Sie geschickt das Alleinstellungsmerkmal Ihres Angebots. So unterscheiden potenzielle und bestehende Kunden Ihr Angebot von allen Substituten und Konkurrenzprodukten.
19. Schreiben Sie attraktive und unkonventionelle Seitentitel
Stell dir vor, du siehst in einer Bücherei viele verschiedene Buchtitel. Einige klingen langweilig, andere machen dich total neugierig. Genauso ist es auch im Internet! Wenn du einen Titel für deine Seite wählst, ist es wichtig, dass er interessant ist und sagt, worum es auf der Seite geht.
Manche Titel wie „Startseite“ oder „Über uns“ sind völlig unspektakulär. Besser sind Überschriften, die genau beschreiben, was auf der Seite zu finden ist, z. B. «25 coole Tricks, um in den sozialen Medien bekannter zu werden» oder «Wie du ganz einfach deine eigene Website erstellst». Es ist auch hilfreich, bestimmte Wörter zu verwenden, nach denen Menschen häufig suchen, wenn sie etwas im Internet finden wollen. Diese müssen aber gut zum Titel passen, sonst wirkt es unprofessionell und unzuverlässig.
Es ist auch wichtig, dass nicht nur die Leute, sondern auch die Suchmaschinen den Titel verstehen. Er sollte also relevante Keywords enthalten, damit die Seite leichter gefunden und überhaupt unter dem jeweiligen Suchbegriff aufgefunden wird.
Am besten probiert man 2-3 verschiedene Titel aus, um herauszufinden, welcher am besten ankommt. Ein guter Titel kann nämlich darüber entscheiden, ob deine Seite viele Besucher hat oder irgendwo im Internet unbeachtet bleibt.
20. Verschiedene Meta-Beschreibungen testen
Wenn du deine Webseite bei Suchmaschinen besser sichtbar machen möchtest, sind Meta-Beschreibungen wichtig. Das sind die kurzen Texte, die unter dem Titel in den Suchergebnissen erscheinen. Indem du verschiedene Beschreibungen ausprobierst und analysierst, welche besser funktionieren, kannst du mehr Nutzer dazu bringen, auf deine Seite zu klicken.
Präzise und nutzerfreundliche Beschreibungen: Eine gute Meta-Beschreibung sollte klar und präzise sein. Sie sollte die wichtigsten Informationen über deine Seite enthalten und gleichzeitig den Nutzer dazu ermutigen, darauf zu klicken. Vermeide dabei allgemeine Beschreibungen, die keine klare Vorstellung davon vermitteln, was deine Seite bietet.
Verwendung von Keywords: Keywords sind Wörter oder Phrasen, nach denen Nutzer in Suchmaschinen suchen. Die Integration relevanter Keywords in deine Meta-Beschreibung hilft dabei, dass deine Seite besser gefunden wird. Diese Wörter signalisieren den Suchmaschinen, worum es auf deiner Seite geht.
Optimale Länge der Meta-Beschreibung: Die Länge deiner Beschreibung ist wichtig. Sie sollte zwischen 130 und 160 Zeichen liegen, damit sie vollständig angezeigt wird und nicht abgeschnitten wird. Zu kurze Beschreibungen könnten unvollständig wirken, während zu lange Beschreibungen möglicherweise nicht vollständig angezeigt werden.
Einzigartige Beschreibungen für jede Seite: Jede Seite auf deiner Webseite sollte eine individuelle Meta-Beschreibung haben. Das hilft nicht nur den Nutzern, sondern auch Suchmaschinen, deine Seiten besser zu verstehen und zu indexieren. Für grosse Webseiten mit vielen Seiten können automatisierte Methoden genutzt werden, um diese einzigartigen Beschreibungen zu generieren.
21. Vermeidung von Übernutzung von H1 – H4 Überschriften
Zu viele Überschriften können Verwirrung stiften. Es ist wichtig, sie sinnvoll und strukturiert einzusetzen, ohne die Seite mit zu vielen Überschriften zu überladen. Vermeide die Verwendung desselben Meta-Beschreibungs-Tags für alle Seiten deiner Website.
Verwende stattdessen aussagekräftige Überschriften, um wichtigeInformationen auf deiner Website oder in einer Gruppe von Seiten hervorzuheben und deine Inhalte klar zu strukturieren. Auf diese Weise können Nutzer schnell die benötigten Informationen finden, ähnlich wie bei einer Gliederung.
22. Vermeidung von Meta-Tag-Trunkierung
Wenn Meta-Tags zu lang sind, werden sie in den Suchergebnissen abgeschnitten. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen verloren gehen und die Klickrate sinkt. Es ist ratsam, die Länge der Tags zu überprüfen, um dieses Problem zu vermeiden. Schauen Sie darauf nur relevante Meta-Tags zu verwenden, die auch mit Ihrer Dienstleistung und Ihrem Angebot übereinstimmen.
Kontrollieren Sie die Metatags entweder mit einem Tool wie dem Snippet-Generator von Sistrix oder zählen Sie die Zeichen selbst. In der Regel werden nur Meta-Tags mit wenigen Zeichen auf Google & Co angezeigt.
23. Vermeidung von Keyword-Kannibalisierung
Das Aufeinandertreffen von verschiedenen Seiten auf dieselben Keywords kann zu internem Wettbewerb führen und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, wie Google & Co., stark beeinträchtigen. Jede Seite sollte auf einzigartige Keywords ausgerichtet sein, um Konkurrenz unter den eigenen Seiten zu vermeiden. Fokussieren Sie sich insbesondere auf ein Hauptkeyword und verwenden Sie hierbei sinnverwandte Begriffe.
24. Verlinkung zu relevanten Webseiten
Die wird meist in Anbetracht der SEO Performance stark unterschätzt, doch hilft in der Tat. Das Verlinken zu anderen relevanten Webseiten kann deine eigene Seite als wertvoll und vertrauenswürdig darstellen (Trust). Achte darauf, hochwertige und themenrelevante Seiten zu verlinken, um die Glaubwürdigkeit deiner eigenen Webseite zu stärken.
25. Berücksichtigen Sie AMP und PWA
AMP (Accelerated Mobile Pages) funktioniert wie ein Beschleuniger für Handys. Es ist eine „Software“ resp. Voreinstellung von Google, die Webseiten schneller öffnet, wenn man sie auf einem Handy benutzt. Dank AMP wird deine Seite einfacher und übersichtlicher dargestellt, sodass Nutzer sie sofort sehen können. Das verbessert ihre Erfahrung und hilft auch dabei, dass deine Seite weiter oben in Suchmaschinen erscheint.
PWA (Progressive Web Apps) sind eine Art Verbindung von Website und Handy-App. Mit ihnen ist es möglich, eine Webseite so darzustellen, als ob es sich um eine richtige Anwendung auf dem Handy handelt. PWA haben coole Sachen wie Offline-Modus, Push-Benachrichtigungen und sie laden auch echt schnell. Wenn du PWA verwendest, wird deine Website Teil des Alltags der Menschen und du verstärkst deine Präsenz im Internet.
26. Überprüfen Sie die Indizierung Ihrer Website in der Google Search Console
Die Google Search Console ist Ihr Werkzeug, um zu sehen, wie gut Ihre Website von der Suchmaschine gefunden wird. Gehen Sie im Menü links auf „Abdeckung“. Dort erhalten Sie einen Überblick über den Indexierungsstatus Ihrer Website. Sie sehen, welche Seiten indiziert sind und welche möglicherweise Probleme haben, z. B. wenn sie ausgeschlossen wurden, Fehler aufweisen oder eine Warnung erhalten haben.
27. SEO Fehler und Warnungen beheben
Wenn Sie in der Übersichtsansicht auf Google Search Console oder SemRush Fehler oder Warnungen sehen, klicken Sie darauf, um weitere Informationen zu erhalten. Die Behebung dieser Probleme ist wichtig, um sicherzustellen, dass Ihre Website korrekt indiziert wird. Wenn Sie diese Fehler beheben, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Seiten in den Suchergebnissen erscheinen.
Um sicherzustellen, dass Ihre Website von Suchmaschinen gut durchsucht wird, gibt es 3 bewährte Methoden:
- Interne Verlinkung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Seiten miteinander verlinkt sind, damit Suchmaschinen sie leichter durchsuchen können.
- Regelmässige Aktualisierungen: Frische Inhalte sind für Suchmaschinen attraktiv. Aktualisieren Sie Ihre Inhalte, damit sie relevant bleiben.
- Optimieren Sie die Ladezeit: Schnell ladende Seiten sind gut für Nutzer und Suchmaschinen. Optimieren Sie die Leistung Ihrer Website, um die Ladezeiten auf 2 – 3 Sekunden zu verkürzen.
Im Gesamten sind drei Faktoren zentral, aus denen sich die Core Web Vitals zusammensetzen.
- Ladegeschwindigkeit, auch bekannt unter Largest Contentful Paint (kurz: LCP)
- Interaktivität, auch First Input Delay (kurz: FID) genannt
- Visuelle Stabilität, definiert als Cumulative Layout Shift (kurz: CLS).
Schnelle Ladezeiten sind nicht nur für Google wichtig, sondern auch für Ihre Besucherinnen und Besucher. Lange Ladezeiten führen oft zu Frustration und zum Verlassen der Website. Die Zusammenarbeit mit einem Entwickler und die Nutzung von Berichten wie dem Core Web Vitals Report helfen, Probleme mit der Seitengeschwindigkeit zu identifizieren und zu beheben. Dies verbessert nicht nur das Ranking, sondern auch die Benutzererfahrung.
Wie das geht?
Es gibt dutzende von Optimierungspotenziale. Meist sind es jedoch folgende Fehlermeldungen, die leicht zu beheben sind, womit Sie Ihre Core Web Vitals deutlich optimieren können:
- Reduzieren Sie nicht verwendete JavaScript
- Reduzieren Sie nicht genutzte CSS
- Beseitigen Sie Ressourcen, die das Rendering blockieren
- Vermeiden Sie nicht zusammengesetzte Animationen
- Vermeiden Sie lange Hauptthread-Aufgaben
- Reduzieren Sie grosse Inhaltselemente auf Ihrer Website
- und Vieles mehr…
28. Erstellen Sie eine Sitemap
Dabei handelt es sich um eine Liste der Seiten Ihrer Website, die Sie bei Google einreichen können, damit Suchmaschinen Ihre Inhalte besser verstehen und indexieren können. So könnte es beispielsweise aussehen:
29. Nutzen Sie HTTPS für Ihre Website
HTTPS ist ein Protokoll, das die Sicherheit Ihrer Website verbessert, indem es die Übertragung von Daten zwischen Browsern und Websites verschlüsselt. Google bevorzugt sichere Websites. Oft werden diese mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen belohnt. Durch die Umstellung auf HTTPS signalisieren Sie nicht nur Sicherheit für Ihre Besucher, sondern können auch von einem besseren Ranking profitieren.
Stellen Sie sicher, dass alle internen Links auf die sichere Version Ihrer Seiten verweisen, bevor Sie Ihre gesamte Website von HTTP auf HTTPS umstellen. Dies hilft dem Crawler, sichere Verbindungen auf Ihrer Website zu finden, und verbessert die Ladezeiten.
30. Verwenden Sie das rel=canonical-Attribut
Nutzen Sie diese, um Suchmaschinen zu informieren, welche Version einer Seite als die maßgebliche angesehen werden soll. Dies hilft, Duplicate Content zu vermeiden und den Linkverkehr auf die bevorzugte Seite zu lenken. Dies kann letztendlich zu einem besseren Ranking führen. Ein Rel=canonical-Attribut kann folgendermassen aussehen:
„<link rel=“canonical“ href=“https://www.beispiel.ch/kanonische-url“ />