Viele Menschen kennen die Hypnose aus Filmen oder Büchern, in denen suggeriert wird, wie gefährlich dieser Zustand der angeblichen „Willenlosigkeit“ und „Offenheit“ sei. Man könnte manipuliert werden oder gar in der Hypnose stecken bleiben. Doch dies ist schon alleine aufgrund des strukturellen Aufbaus unseres Unterbewusstseins nicht möglich und gehört definitiv in die Abenteuersektion der Unterhaltungsindustrie.
Hypnosetherapie ist eine sehr alte Form der Heilkunst. Schon im antiken Griechenland wurden so genannte „Schlaftempel“ nachgewiesen (Hypnos = Schlaf), in denen die Menschen Heilung und Erholung suchten. Der Name Hypnose suggeriert eigentlich eine Fehlinterpretation. Im Zustand der Hypnose, der für uns Menschen ganz natürlich ist, schläft man nachweislich nicht. Das Bewusstsein ist hochaktiv und wach, lediglich der Körper ist sehr entspannt. Während der Hypnose bekommt man alles mit und kann sogar sprechen! In diesem Zustand können optimal Blockaden, Ängste, Stress u.v.m. therapeutisch behandelt werden. Es ist sogar möglich, mittels Hypnose auf sportliche oder schulische Ziele hinzuarbeiten und seine Leistung zu steigern.
In einer Hypnosetherapiesitzung weist der Therapeut den Klienten an, mit dessen Unterbewusstsein zusammen zu arbeiten, indem er Emotionen und Bilder entstehen lässt. Anhand dessen können Ursachen von Problemen gezielt aufgedeckt und gelöst werden.
Ein erfahrener Hypnosetherapeut beherrscht zahlreiche Techniken, um oft bereits in der ersten Sitzung erstaunliche Erfolge zu erzielen.
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